Möwe

Die Chronik

7. März 2011

Epochenwechsel: 75 Insulaner ziehen endlich in ihre neu gebaute, moderne und barrierefreie Wohnstätte in die Boldixumer Straße. Der lang ersehnte Neubau ist auf die unterschiedlichen Wohnbedürfnisse von Menschen mit Behinderung abgestellt. Für die meisten Bewohnerinnen und Bewohner ist es der erste bewusste Umzug in ihrem Leben, denn fast alle Betroffenen haben den größten Teil ihres Lebens im alten Haus Schöneberg am Südstrand gewohnt.

30.06.2009

Das Haus Schöneberg wird 100 Jahre als Kur- und Wohlfahrtseinrichtung paßte sich das Angebot des Hauses Schöneberg den jewiligen Erfordernissen seiner Zeit an. Eröffnet wurde es 1909 als Kureinrichtung für an Tuberkolose erkranke Berliner Kinder. Im zweiten Weltkrieg fungierte es als Kriegslazarett und war dananch bis 1965 Kinderheilstätte mit Schwerpunkt Atemwegserkrankungen. 1967 schließlich, wurden aus dem Bezirk Berlin-Lichtenberg über einhundert Kleinkinder mit geistiger Behinderung in das Haus Schöneberg umgesiedelt und sind im Laufe ihres mittlerweile erwachsenen Lebens zu echten Insulanern geworden.

1. Januar 2009

Mit dem Start des Angebotes „Ambulant betreute Wohngemeinschaft Haidweg“ können weitere stationäre Plätze reduziert werden. Gleichzeitig startet die „Tagesgruppe Achtern Diek“ mit tagesstrukturierenden Angeboten.  Der neue Standort ermöglicht die Fortführung des zwei-Milieu-Prinzips auch für Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf.

01. Februar 2004

Die Paritätischen Werkstätten Föhr ziehen nach Oevenum in die umgebaute alte Meierei. Der zusätzliche Standort bietet zum einen mehr Raum für das breiter werdende Spektrum an Arbeitsangeboten; zum anderen wird die Trennung der Funktionen Wohnen und Arbeiten vollzogen.

01. Januar 2004

Start des „Ambulant Betreuten Wohnens Föhr“ als Ergänzung zum stationären Angebot.

1998

Gründung der „PARITÄTISCHEN Werkstatt für Behinderte Wyk auf Föhr gGmbH“.

27. September 1983

Weiterführung der Einrichtung für junge Erwachsene wird beschlossen, keine Aufnahme von Kindern mehr.

1977

Der Krankenhausbedarfsplan sieht die Schließung der Einrichtung für 1986 vor.

1976

Reduzierung auf 130 Planbetten.

23. Oktober 1976

Inbetriebnahme einer Sonderschule auf dem Gelände.
(4. Schöneberger Sonderschule für Lernbehinderte und geistig Behinderte)

1967

Keine Aufnahme von Tbc-Fällen mehr;
Aufnahme von geistig und psychisch behinderten Kleinkindern (meist Sozialwaisen);
150 Planbetten

18. Oktober 1966

Senatsbeschluss Berlin: Krankenheilanstalt zur Betreuung von psychisch und geistig behinderten Kindern und Jugendlichen.

08. August 1966

Neuer Name: „Städtisches Krankenhaus Schöneberg, Abteilung für Allergie- und Asthmaerkrankungen und Spastiker“;
Öffnung für die gesamte Bundesrepublik.

ab 1965

Erste Aufnahme von Kindern mit Spastiken.

1965

Schließung der chirurgischen Station.

ab 1960

Rückgang der Tbc, verstärkte Aufnahme von Kindern mit Asthma, Allergien und Bronchitis;
neuer Name: „Berliner Kinderheilstätte Schöneberg“.

02. April 1954

Auflösung des Vereins zur Bekämpfung der Tuberkulose Schöneberg e. V..

1947

Übernahme der Verwaltung durch das Bezirksamt Schöneberg von Berlin, Angliederung an das Auguste-Viktoria-Krankenhaus Berlin, Bezeichnung: „Berliner Tbc-Kinderheilstätte Schöneberg“.

1945

Übergabe der Heilstätte an den Kreis Südtondern durch britische Besatzungsmacht, Nutzung als „Kreiskrankenhaus Schöneberg“ für Ostflüchtlinge und ehemalige Soldaten.

1944

Nutzung als Lazarett

02. September 1939

Beschlagnahmung durch die Wehrmacht, Nutzung durch verschiedene Dienststellen.

1933

Erweiterungsbau mit OP-Saal und Röntgenanlage.

27. Mai 1912

Bade- und Strandrecht

30. Juni 1909

Eröffnung des Kindererholungsheims Schöneberg, Betreiber: Verein zur Bekämpfung der Tuberkulose Schöneberg e. V., Eigentümer: Stadt Schöneberg.